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Montag, 28. November 2016

Die Geschichte vom Nackenhörnchen...

Es war einmal ein Nackenhörnchen, das lebte still und kuschelig bei Familie A. Am liebsten schmiegte sich das Nackenhörnchen bei Mama A. unter den Kopf, während diese im Bett lag und ein Buch las. Doch dann kam eines Tages der Sohn auch auf die Idee, dass er sich am liebsten, so ein warmes kuscheliges Hörnchen um seinen Nacken schlang.


Und dann entbrannte jeden Abend beim gemeinsamen Vorlesen vor dem Zubettgehen stets ein nicht allzu Ernst gemeinter und auch sehr lustiger "Streit" über das einzige Nackenhörnchen der Familie A.
 
Wenn der Sohn noch im Badezimmer sein Zähen putzte , schlich Mama A schon heimlich ins Schlafzimmer und klaubte sich das Nackenhörnchen unter den Arm.

 
 
Oder Sohn A. schlich sich schon leise, still und heimlich nach oben, um sich für das abendliche Vorleseritual das Nackenhörnchen zu sichern. Oft bemerkte Mama A. diese Absicht schon am verschmitzten Grinsen im Gesicht des Sohnes.
 
 

Eines Tages kamen Mama und Sohn A. auf die Idee, sich das Nackenhörnchen doch zu teilen. Jeder bettete seinen Kopf auf eine Seite des Hörnchens. Das fand das Nackenhörnchen aber gar nicht lustig, plötzlich von zwei Seiten belagert zu werden.


Da kam Mama A. auf die Idee, einfach ein zweites Nackenhörnchen zu nähen. Geeignete Stoffreste finden sich bei Familie A. zu Genüge und schnell waren ein kuscheliger Veloursjersey und lustige Streifen gefunden. Das erste Nackenhörnchen diente als Vorlage und wurde abgepaust und vermessen. Dann zwei Hörnchen aus Unter- und Oberstoff geschnitten, bis auf eine Wendeöffnung zusammengenäht, umgestülpt , mit Bastelwatte gefüllt und Öffnung verschlossen.


So entstand aus einer spontanen Laune heraus Nackenhörnchen Nummer 2 bei Familie A. Und eroberte das Herz von Sohn A. im Sturm. Die Liebe war so groß, dass sich das Nackenhörnchen selbst morgens beim Frühstück noch um seinen Hals schmiegte.



Aber wie langweilig wurde es auf einmal abends. Kein Necken mehr um das Nackenhörnchen, gab es doch jetzt zwei, für jeden ein. Mama und Sohn A. wussten gar nicht mehr, wie sich jetzt abends  heimlich noch ärgern konnten.


Aber das ist doch ganz einfach. Das neue Nackenhörnchen ist ja viel schöner. Noch gar nicht so abgelegen und durchgedrückt wie das Alte. Und so begann die Geschichte wieder von vorn. Allabendlich ging der nie ernst gemeinte Kampf um das beliebteste Nackenhörnchen wieder von vorn los.

 

Und die Moral von der Geschicht?
Ein Nackenhörnchen allein reicht halt nicht.

Liebe Grüße. Eure Kirsten


verlinkt bei Dienstagsdinge, HandmadeonTuesday, Creadienstag 





Sonntag, 20. November 2016

Erste Schritte im Handlettering.....

Mal ehrlich, wann habt ihr das letzte Mal mit der Hand geschrieben? Und damit meine ich nicht, den schnell gekritzelten Einkaufszettel oder eine Notiz für die Familie.
 
Nein, etwas mit der Hand Geschriebenes, was leserlich und schön ist, eine Grußkarte, einen Brief .....
 
Im digitalen Zeitalter nehmen uns Programme das Gestalten von Buchstaben und Texten ab. Umso erfrischender, wenn man sich mal selber wieder ran setzt, einfach nur mit Stift und Papier und versucht schöne Buchstaben zu wundervoll aussehenden Wörtern zu formen. 
 

Diese Motivation steckte in den meisten Teilnehmern des Handlettering Workshops im Pappsalon in Itzehoe. Chris Campe, Illustratorin aus Hamburg und Kopf des Büros "All Thing letters", war unsere Dozentin und machte uns schon am Anfang recht schnell klar, dass auch diese Kunst nicht in ein paar Stunden zu erlernen ist. Das Motto heißt auch hier, wie bei allen anderen handwerklichem Geschicken: üben, üben, üben.


Der Pappsalon bot den perfekten Rahmen. An einem großen Tisch saßen wir alle zusammen und waren fleißig am schreiben und zeichnen. Geschmunzelt wurde, als Chris davon sprach, sie würde jetzt diktieren. Natürlich mussten wir keine Sätze schreiben wie in der Schule, nein, sie diktierte uns quasi unsere Zeichenbewegungen in die Hand, um gemeinsam die Kunst des Handletterings zu erlernen.

 



Das einzige Utensilo, dass für diese kunstvollen Buchstabenzeichnungen notwendig ist, ist ein Brushpen, der uns im Workshop zur Verfügung gestellt wurde und den wir im Anschluss mit nach Hause genommen haben. 
 
 
Der Brushpen ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein Stift, der vorn wie ein Pinsel geformt ist. Die Spitze ist dabei nicht fest , sondern lässt sich herunterdrücken und erzeugt so breite Linien. Ohne Druck und nur mit der Spitze gezeichnet, entstehen die dünnen Linien. 
 
 
Chris erklärte uns die Grundformen, aus denen sich die meisten Buchstaben dann aufbauen. Und so sahen die ersten Seiten, die wir sofort selber zeichnen konnten, nach Strichlisten und  Wellenlinien aus. 
 




Damit unser Auge einen Schriftzug als hübsch und angenehm wahrnimmt, kommt es darauf an, gleichmäßige Linien zu erzeugen, zu Beginn auch mit gleichen Höhen und Tiefen, und vor allem gleichen Abständen zwischen den einzelnen Buchstaben und hell und dunkel. Und schon bald hallten die Wörter Grundlinie, Versalhöhe, Aufstriche dünn, Abstriche dick, ansetzen, nach links ziehen, Druck aufbauen, den Druck wieder wegnehmen in unseren Ohren und alle pinselten fleißig mit. 





Die Stunden vergingen wie im Flug und ein Blatt nach dem anderen füllte sich. Am Ende des Workshops könnten wir die einzelnen Buchstaben des Alphabets einigermaßen verbinden und sollten ein Spruch einfach selber quer auf ein Blatt lettern.
 


Und da sich Weihnachten mit großen Schritten nähert und wir alle die Idee selbstgestalteter Weihnachtskarten vor Augen hatten, versuchten sich die meisten an ihrem Namen oder an den Weihnachtsgrüßen. 



Ganz schön geschafft nach vierstündig konzentrierter Schaffenskraft, mit neuen Erfahrungen und auch ein wenig Ernüchterung (wenn es halt doch nicht so klappt, wie man es sich vorstellt) gab es den weisen Rat von Chris: ab jetzt jeden Tag zwanzig Minuten üben und ihr werdet sehen, wie eure Hand die Bewegungen annimmt.
 
Und wenn es halt doch nichts mit den selbst gestaltete Weihnachtsgrußkarten wird, gibt es ja auch noch den Pappsalon, wo wir neben wunderschönen Karten auch gleich noch ein paar tolle Weihnachtsgeschenke kaufen können.

Hier einige Impressionen aus diesem wunderbaren Laden:
 








 
Wenn Ihr jetzt auch Lust auf Handlettering oder andere schöne Sachen mit und um Papier bekommen hat, dann schaut doch  gern auf den Seiten von Chris oder dem Pappsalon vorbei.
 
Ich bin dann mal am Üben...... Dünn beginnen, um die Kurve, Druck aufbauen und einen dicken Abstrich und wieder bis zur X-Linie hoch, immer schön in der Diagonalen bleiben...... 
 
Eure Kirsten
 
 
 

 

Dienstag, 1. März 2016

I'm sailing.....

Ich liebe schlichtes weißes Geschirr. Vielseitig einsetzbar und mit ein wenig Tischdekoration, Servietten so individuell gestaltbar. Ich liebe aber auch Porzellanmalstifte. Es ist so simpel und einfach, individuelle Sachen anzufertigen. Hier seht ihr meine "Segelbecher". Ein Geschenk für einen passionierten Segler:
 
 
An Bord werden sie wohl nicht gehen, weil nicht bruchsicher. Aber auch an Land denken Wasserratten vielleicht beim Kaffee trinken gern an ihr Hobby. Hoffe ich zumindest.


 
Schnappt Euch doch auch einfach mal so einen Stift und zaubert mit ein paar Pinselstrichen tolle Motive auf Becher. Teller und Schalen.
 
Liebe Grüße , Eure Kirsten
 
 
 
verlinkt bei HoT, Dienstagsdinge und Creadienstag

Montag, 18. Januar 2016

Dots.....

Ein neues Bild für die Küche musste her....
 
 
 
Das Phänomen kennen alle, oder? Kaum ist das neue Jahr angebrochen, schaut man sich in seiner Umgebung um und möchte etwas verändern.
 
"Schatz, wollen wir nicht mal wieder den Flur streichen?"
 
"Neue Möbel sollten doch schon länger mal her, oder?"
 
"Also, der Fußboden in der Küche sieht auch nicht mehr so schön aus!"
 
So ähnliche Pläne gibt es in unserem Haushalt auch. Ich bin aber ganz klein angefangen und habe ein neues Bild für unsere Küche gezaubert. Das hat nicht einmal eine Stunde gedauert und der Effekt war : "Wow!".
 
Das bestärkt mich in dem Vorsatz, dass auch schon kleinste Veränderungen einen großen Effekt haben können.
 
 
Für das neue Bild habe ich einen großen weißen Fotokarton für ca. 2,- EUR im Bastelladen gekauft. Dazu braucht ihr dann nur noch buntes Papier und einen Ausstanzer und schon geht es los:
 
 
Sucht Euch aus buntem Papier die Farben zusammen, die ihr leiden mögt, die zu eurem Raum passen und stanzt oder schneidet ganz viele große Punkte aus. Bei mir haben die Kreise einen Durchmesser von 5 cm. Da unsere Küche blau gestrichen ist und der vorhandene Bilderrahmen auch blau ist, habe ich mich für eine Farbkombination aus Blau/Grau und Pink entschieden.
 
 
 
Bei der Anordnung der farblichen Punkte auf dem weißen Fotokarton habe ich einfach herumprobiert. Alle ausgestanzten Kreise einfach in die Luft werfen und schauen, wo sie landen oder doch eine etwas strukturierte Anordnung?
 
Wie Ihr seht, habe ich mich für die organisierte Anordnung entschieden, den Farben aber freien Lauf gelassen.
 
 
Und freue mich, dass es bei uns in der Küche ein wenig moderner und frischer aussieht. mal sehen, wie lange das Bild dort hängt?
 
Liebe Grüße, Kirsten
 
P.S: Diesen Drang nach was Neuem nach Veränderung in der Umgebung haben auch nur Frauen, oder?
 
 
Mit herzlichem Dank an meine liebe Nachbarin Sabrina, die mir den Stanzer ausgeliehen hat und mich mit ihren Ideen zum Monster Konfetti inspiriert hat.
 
 
 
 



Montag, 30. November 2015

Ein Lichtlein brennt...

Wer gern skandinavisches Design mag, hat sicherlich schon einmal diese Kerzenhalter aus Holzkugeln gesehen.
 
 
 
Sie sind ganz schnell selber zu zaubern. Solche Holzkugeln gibt es in Baumärkten oder Hobbygeschäften. Dann mit dem passenden Bohrer ein Loch für die Kerzen fertigen. Zum Schluss den Boden begradigen, damit Euch die Kerzen nicht wegrollen.
 
 
Alle großen Holzkugeln mit dem Kerzen mit kleineren Kugeln, gern auch in unterschiedlichen Größen, auf ein oder wie hier zwei Lederbänder aufziehen und die Enden verknoten.

 
Wer mag, kann seine Holzkugeln noch anmalen.

 
 
Im Advent mit roten Kerzen zu einem Kreis zusammengelegt, ergeben sie einen tollen Adventskranz. Und im Rest des Jahres kann man sie getrost als Kerzenreihe auch weiter nutzen.
 
 
Liebe Grüße,
Kirsten
 
Verlinkt bei Creadienstag, Dienstagsdinge und HoT