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Mittwoch, 18. Januar 2017

Kuschelpullover Horst ....

Wer um Himmels willen ist denn dieser Horst ?
Horst ist quasi das Synonym für alle selbst geschneiderten Werke, die ihren Ursprung in dem Schnittmuster Karl aus der Feder von Monika aka schneidernmeistern haben.
Wer Monika und ihr Schnittmuster "Else" kennt, ahnt , was gemeint ist. Genau  wie das Schnittmuster "Else" hält auch "Karl" alle Optionen offen, sich das Schnittmuster schnell und einfach nach seinen eigenen Wünschen und kreativen Ideen anzupassen.


Karl ist im Original ein legeres Pulloverkleid in Midilänge mit Rollkragen. Alle Abwandlungen dieses Schnittes, sei es in der Länge gekürzt, oder komplett als Pullover genäht, die Ärmel oder den Rollkragen angepasst, all diese Werke werden inoffiziell liebevoll Horst genannt.
 
Offiziell heißen sie "Karlspiration". Und wie vielseitig und abwechslungsreich das Schnittmuster Karl ist , könnt ihr unter diesem Suchbegriff unter anderem hier bei Monika auf ihrer Seite finden.


Auch ich habe jetzt eine Abwandlung dieses Schnittes, inspiriert durch Monikas "Geschichte von Herrn Karl", die ihr hier nachlesen könnt. Ich habe Karl zu einem oversized Rollkragenpullover umgebaut.




Dazu habe ich meine normale Konfektionsgröße genommen und im Bruch einfach drei Zentimeter zugegeben. Dadurch entsteht die Oversized Weite und auch der Rollkragen wird entsprechend weiter und liegt halsfern. Den Rollkragen an sich habe ich ebenfalls um ca. 3 cm gekürzt, so dass er eher ein Stehkragen ist.



In der Länge läuft der Pullover auf Hüfthöhe aus.


Weil es ein richtiger Kuschelpulli werden sollte, habe ich ihn aus grauem Alpenfleece genäht. Alpenfleece weist innen eine glatte Seite aus Sweatshirtstoff auf und ist außen flauschig wie ein Teddybär.

 
Nach der ersten Anprobe kam vom jüngsten Familienmitglied bereits der Kommentar, ich würde ja jetzt aussehen, wie ein Maulwurf. Na, so unrecht , hatte der junge Mann da , glaube ich , nicht. 

 
Aber jeglichen Kommentaren zum Trotz liebe ich meinen "Horst". Und der hat sogar unseren Nachbarn neulichs zu einer spontanen Umarmung animiert, begleitet durch die Worte: Ich muss Dich mal drücken. Du siehst so kuschelig aus! 
 

 
Liebe Grüße, Eure Kirsten
 
verlinkt bei RUMS 
 

Mittwoch, 9. November 2016

Ein warmes Kleid, dank Karl.....

Ich wollte doch gar kein Kleid, dafür aber ein schönen warmen Rollkragen. Und dann kommt da dieser "Karl" um die Ecke, das neue Schnittmuster aus der Feder von Monika aka Schneidernmeistern.
 
 
"Karl" ist ein leger geschnittenes schlichtes Pulloverkleid in Midilänge mit Rollkragen.  Wer Lust hat, schaut mal bei Instagram vorbei . Dort findet Ihr unter dem hashtag #achkarl schon viele  sagenumwobene Geschichten zu diesem "Womanizer", der die Frauen begeistert.
 
 
Ich wollte ja eigentlich einen Rollkragen...... und plante nur das Oberteil zu nähen. Monika stellte mir dankenswerterweise ihr Schnittmuster zur Verfügung, um ein Designbeispiel zu nähen und fragte, ob ich denn nicht den Original Karl nähen möchte. Gut, manchmal braucht Frau einfach einen kleinen Anstoß und ich bin froh darüber.  Das Kleid ist locker und sehr bequem, und trotzdem formschön. Auch in großen Größen und für Frauen mit weiblichen Kurven.
 
 
Für mich das absolute Highlight ist der Rollkragen. Das Schnittmuster ist so konzipiert, dass er in der Höhe selbst anpassbar ist. Ich habe ihn hier in diesem Beispiel nur gut halb so hoch genäht, wie er eigentlich im Original ist. Also quasi fast nur ein kleiner Stehkragen, statt eines klassischen Rollkragens.
 
Der Rollkragen wird mit einem Beleg genäht, der nach innen umgeschlagen und an den Schulternähten fixiert wird.
 
Vor dem Nähen sollte der Stoff auf entsprechende Elastizität geprüft werden, damit später auch der Kopf durch die Halsöffnung passt. Wie ihr das macht, hat Monika in ihrem Schnittmuster ganz einfach und toll beschrieben.
 
 
 
Im Original besitzt das Schnittmuster noch eine Tasche auf der Vorderseite, die ich hier, aufgrund des Stoffes, der sehr weich und elastisch war, nicht mit aufgenäht habe. Hinterher dachte ich, eine Tasche vorn , wäre nicht schlecht, weil man dann immer weiß, wie herum man das Kleid gleich richtig anzieht. Aber dafür habe ich mit innen in den Kragen ein kleines Kreuz gestickt.
 
 
Die Ärmel sind im selben Stoff, und im unteren Teil als langes Bündchen mit der linken Stoffseite angesetzt. Dies war mehr aus der Not heraus geboren, weil ich nicht genügend Stofflänge für einen kompletten langen Arm hatte.  Daumenlöcher wären an dieser Stelle auch nicht schlecht gewesen, oder?
 
 
Und während des sonntäglichen Foto Shootings im Wald bekamen wir auch ab und an Besuch. Lieben Besuch, der gern noch ein paar blonde Haare auf dem Kleid hinterlassen wollte.

Und nachdem mein Mann das erste Mal mit dem neuen Festbrennweitenobjektiv herumhantieren musste, kann ich euch sagen: Das bedeute echt harte Arbeit für den Fotografen. Nicht mal eben schnell zoomen, um den richtigen Bildausschnitt zu treffen. Nein, da muss man körperlich fit sein, stets nach vorn und hinten eilen, runterbeugen, wieder hochkommen. Die gymnastischen Varianten, die ich da zu sehen bekommen habe, haben mich einfach nur amüsiert. Und dabei kommen doch die schönsten Bilder bei raus.

 
 
Seid alle ganz herzlich gegrüßt und wer mit den Gedanken spielt, sich auch so einen Kerl, 'tschuldigung "Karl",  zuzulegen und noch unsicher ist, der kann sich gern melden. Viele weitere tolle Designbeispiele könnt ihr auch bei den Karlspirations auf Monikas Blog sehen.
 
Liebe Grüße, Eure Kirsten
 
 
Schnittmuster : "karl" aus der crazylazywear von Monika aka schneidernmeistern
Stoff: dünner elastischer Fleecestoff aus dem örtlichen Nähgeschäft
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