Sonntag, 27. September 2015

7 Sachen Sonntag am 27. September 2015

Sonntage sind toll.....
sie sind am Tollsten von allen Wochentagen, weil man morgens einfach so sorglos im Bett bleiben kann. Der Sohn und ich lieben es, wenn der Mann des Hauses schon auf Brötchenjagd geht, und wir einfach -ohne auf die Uhr zu schauen- im Bett lesen oder wie heute morgen auch gern mal Spiele spielen können.
 
 
Das Wetter war heute einfach herrlich. Ein sonniger Herbsttag, der geradezu zum Ernten und Sammeln einlud. Bei uns war heute zuerst der Haselnussstrauch dran
 
 
und danach der Apfel am Baum. Ja, ihr habt richtig gelesen: der Apfel, Singular. Unser Apfelbaum hat es leider nicht so mit dem Früchte produzieren und dieser war jetzt der Letzte von, ich glaube, Fünfen, die es bis heute überlebt haben.
 
 
Danach ging es in den Wald. Der Sohn gibt gern die Route vor und die geht natürlich nicht auf den vorgegebenen Wegen längs, sondern gern auch mal durchs Unterholz und auf Schleichwegen. Und was finden wir da? Einen Geocache....
 
 
Finden ohne zu suchen, würde ich sagen. Erst wussten wir gar nicht, was wir da vor unserer Nase haben. Aber der Cache war so liebevoll und toll gestaltet, dass wir zwei jetzt auch infiziert sind. Ich fürchte, ich muss mich in das Thema einlesen und dann geht die Schatzsuche los...
 
Danach mussten wir uns natürlich erst einmal Stärken. Die Reste vom Feste.....
Gestern Abend gab es Zwiebelkuchen und Federweißer....
 
 
Fotografiert habe ich natürlich nur die letzten beiden Stücke Zwiebelkuchen. Den Rest Federweißer, den ich mir heute Mittag dazu auch noch gegönnt habe, wird hier nicht erwähnt. Dann eine schöne Mittagsstunde. Um wieder in die Gänge zu kommen, braucht Frau einen Kaffee, der Sohn einen Kakao, der zu drei Löffeln aus Schokopulver und zu drei Löffeln aus Milch besteht. Na gut, am Sonntag ist das mal erlaubt....
 
 
 
Und zu guter Letzt habe ich mich einfach an den Nähtisch gesetzt und bin meiner liebsten Beschäftigung nachgegangen: NÄHEN..... 
 
 
Ich wünsche Euch allen noch einen schönen Rest-Sonntag, Dir, liebe Anita, eine gute Heimreise aus dem Norden Deutschlands vom lillestoff Festival
 
und jetzt lese ich Eure 7 Sachen Sonntage,
 
Liebe Grüße, Kirsten

Donnerstag, 24. September 2015

It's Poncho time......

Ich liebe den Herbst. Am Liebsten ist mir diese Morgenfrische, diese kühle Luft, die so wunderbar herrlich duftet und die man am Liebsten ganz frei und ganz tief einatmen möchte. Genau die richtige Zeit um sich noch schnell etwas Wärmendes um die Schulter zu legen. 
 
Da gibt es zur Zeit nichts Besseres als einen bequemen kuscheligen Poncho, der so schnell und so einfach selbst genäht ist.

 
 
Ich habe ein rechteckiges Stück Stoff in den Maßen 50 x 130 cm genommen, die Kanten versäubert und es in der Mitte einmal rechts auf rechts gefaltet, so dass ein Rechteck von50 x 65 cm entstand. Die geschlossene (Falt- bzw. Bruch-)Kante zeigt nach links. Jetzt muss man oben nur  von der Faltkante ca. 32 cm Halsloch offen lassend, den Rest einfach zunähen. Und schon habt ihr einen tollen Überwurf mit so einer Art Wasserfallkragen.
 
 
Ich habe noch nie in meinem Leben Schnittmuster entworfen bzw. Skizzen gezeichnet. Ich hoffe aber dass das Bild oben den Schritt des Zusammennähens an der oberen Kante verständlich beschreiben kann. Auf den folgenden Bildern seht ihr zwei Varianten von mir, einmal aus einem Sweatstoff und einmal aus Wollfilz genäht:
 
 
 



 
Bei der Fotosession zu diesem Beitrag, die fast noch mehr Spaß gebracht hat, als das Nähen selbst, habe ich gleich zwei Leute eingespannt. Die tollen Gartenbilder sind bei meiner lieben Nachbarin entstanden, die selbst so gern näht und ein tolles Händchen für alles Schöne und vor allem ein gutes Auge und tolle Ideen für Fotomotive hat. Vielen lieben Dank, Sabrina!
 
Die Fotos im Park stammen vom Sohn, der wenn niemand anders gerade zur Stelle ist, die Bloggerleidenschaft seiner Mutter unterstützt.
 
 
Aufgenommen im wunderschönen Klosterhof in Itzehoe
 
 
 
 
Also, jetzt ran an die Maschinen. Bei uns in der Straße ist das Poncho Fieber schon voll ausgebrochen. Davon kann man auch immer ein paar mehr im Schrank haben.
 
Liebe Grüße, Eure Kirsten
 
 
Schnitt: braucht man nicht
Stoff: Wollfilz dunkel Petrol und Strick Jacquard Grau meliert von Stoff und Stil

und ab damit zu RUMS

Sonntag, 13. September 2015

Ich liebe gelb...

Dagmar von Zwirnguin hat letzte Woche meine Gedanken in Wallungen gebracht mit ihrer tollen Idee zur Farbensause. Und wenn mir vorher jemand erzählt hätte, dass ich mir heute gelbe Bündchen an mein Shirt nähe, hätte ich ihn wahrscheinlich ausgelacht und gesagt:
 
"Ich und Gelb? Nee, das geht gar nicht!"
 
Dann habe ich die tollen Fotos auf dem Blog von Änni gesehen, wo sie die neuen Stoffe von Enemenemeins für Lillestoff präsentiert hat und da kam ich doch ins Grübeln. Dieses Senfgelb passt super zu schwarz und dunkelblau. Meine Angst, ich würde wie eine Biene aussehen, wurde mir aber dann von meinen beiden Männern genommen und so präsentiere ich Euch gern das Ergebnis: 
 
 
 
 
Oh nein, glaubt nicht, dass ich Usain Bolt Konkurrenz machen will, aber der Mann hat heute das Fotoshooting übernehmen müssen und hat dabei immer so kreative und sportliche Ideen.


 
Das Shirt ist nach dem Schnittmuster Usedom von schnittreif. Es liegt schon über ein Jahr im Kleiderschrank, allerdings war bis heute morgen noch ein anderes Bündchen dran. Aber man kann ja auch gern mal alte Sachen neu aufpimpen. Also habe ich kurzerhand die Schere genommen und beherzt die alten Bündchen abgeschnitten. Das ist schon ein komisches Gefühl.
 


 
Jetzt bin ich total glücklich mit dem neuen Shirt und ein kleines Accessoire gab es dann auch noch dazu:
 
Habt Ihr auch schon einmal eure selbstgenähten Sachen wieder umgestaltet?
 
Liebe Grüße, Eure Kirsten

Donnerstag, 3. September 2015

Apfelernte ..... und ab zu RUMS

Premiere.......
ich bin das erste Mal bei RUMS dabei....
sozusagen ein absoluter Frischling unter all den begeisterten Nähbloggern...
 
Mit meinem selbstgenähten Apfel-Hoodie :

 

Da nun die wirklich warmen Sommertage vorbei zu sein scheinen, ist es schön, wenn man sich einen bequemen und kuscheligen Sweater aus dem Schrank holen kann, sich gemütlich an den Gartenschuppen lehnt und sich fragt, wann  eigentlich die Äpfel am Baum reif sind.
 

 
 

 
Innenstoff der Kapuze: Jersey von Swafing "Sweet Apple",  designed von jolijou
der Rest: Sommersweat von allers-fuer-selbermacher
Schnittmuster: Riley von pattydoo
 
 
 
Unten seht ihr einen Apfel an unserem Apfelbaum, der es hoffentlich bis zur Ernte am Baum überlebt, wenn er nicht vorher von den apfelmordenden Fußballspieler bei uns im Garten abgeschossen wird.
 
 
Gleich stöbere ich selber durch alle RUMS Einträge von heute und genieße den restlichen Abend.
 
Liebe Grüße
Eure Kirsten
 
RUMS 
 

Sonntag, 30. August 2015

This is not okay......der Nähbloggerinnenkatalog- eine Protestaktion

 
Susanne von mamimade hat die Aktion ins Leben gerufen, um ein Zeichen zu setzen
-
Ein Zeichen gegen die Ausbeutung von Näherinnen in der Bekleidungsindustrie.
 
 

 
Spontan habe ich mich dazu entschlossen, dabei zu sein, obwohl mein kleiner Nähblog noch so gar nicht richtig ins Leben gestartet ist. Und das auf den letzten Drücker......
 
Mit dem Thema der fairen Produktion und des fairen Handels , nicht nur von Bekleidung, hat sich bei uns in der Familie zuerst mein Mann auseinandergesetzt. Er hat das Thema vorangetrieben, da hatte ich noch nicht mal meine eigene Nähmaschine. Es fing an mit Diskussionen im örtlichen Schuhladen, über die Produktion und den Vertrieb von Sportschuhen und endet eigentlich da, wo wir heute sind. Ich nähe gern und für alle Familienmitglieder und beim Einkauf , egal ob Kaffee, Milch, Schuhe oder Klamotten versuchen wir auf regionale Produkte und/oder fairen Handel zu setzen. Denn alle sollten auf der Welt gleiche Rechte haben. Schön wäre es...
 
Mein Beitrag dazu seht ihr hier:
 
 
 
Eine Bluse aus Baumwollstoff, gekauft beim örtlichen Stoffhändler, nach dem Schnitt Frau Aiko von fritzi und schnittreif. Die Hose ist eine Capri-Jeans, erworben bei hessnatur. Das Stelzenhaus im Hintergrund ist komplett in Eigenregie von Mann und Sohn entworfen und gebaut worden.
 
Dir liebe Susanne wünsche ich viel Spaß bei der Zusammenstellung der tollen Posts und sage lieben Dank für den Mut so ein Aktion ins Leben zu rufen.
 
Kirsten
 

Urlaub und Mee(h)r......

Die schönste Zeit des Jahres ist mal wieder viel zu schnell vergangen.
 
 
Vierzehn Tage einfach so in den Tag leben, mit massenweiser wunderbarer Nordseeluft in den Lungen , immer diesen leicht salzigen Geschmack auf den Lippen, ganz viel Rad fahren (waren wir übrigens nicht die Einzigen),
 
 
nur kurze Hosen und Sandalen , egal wie das Wetter war,
 
 
tausend Partien Mensch ärgere dich nicht, Halma und UNO, einen halben Block Schiffe versenken vollgekritzelt,
 
Seezeichen mit Matsch bewerfen,
 
 
Abendbrot im Strandkorb,
 
 
romantischen Sonnenuntergängen,
 
 
vielen Eindrücken von der Weltelite der Kitesurfer,
 
 
 
und Tonnen von köstlichem Eis und zwei fertig gelesene Büchern.

Und jetzt ist da dieses blöde Gefühl, wenn man sehnsüchtig an die entspannten Tage denkt, sich trotzdem wieder auf Zuhause freut, während die Waschmaschine sich heiß läuft und die Wiese hinter dem Haus wieder zu einem annähernd ansehnlichen Rasen wird. Tonnenweise rieselt der feine Nordseesand noch aus Taschen, Rucksäcken und Schuhen....

Montag Abend, wenn Büro, Schule und der ganze tägliche Allerlei uns wieder fest in der Hand halten ,schaue ich dann auf die Terrasse und freue mich auf die nächste Zeit am Meer...
 
Düne to go......

LG Eure Kirsten

Freitag, 14. August 2015

Wir sind dann mal in Schweden .......

In unserem Garten steht nun ein kleines Schwedenhäuschen. Bei uns fängt Skandinavien auf Stelzen ca. 1,5 Meter über dem Boden an. 



Das Häuschen ist als Gemeinschaftsprojekt von Vater und Sohn entstanden, von einer ersten Zeichnung auf einem leeren Blatt Papier, über den Holzeinkauf, bis hin zum Sägen, Schrauben und Anstreichen. Okay, beim Streichen habe ich dann auch ein bisschen mit geholfen.

Angefangen hat alles im Juni diesen Jahres, die ersten Löcher wurden im Garten gebuddelt für die Pfeiler. Schnell war dann das Fundament da und der "Fußboden" drauf. Eigentlich hätte man es fast so stehen lassen können, ohne Wände und Dach, denn die Kinder haben schon fleißig drauf gespielt. 

 

Beim weiteren Hausbau lagen dann doch die Nerven ab und an ein wenig blank. Nichts schien gerade, jedes Brett musste einzeln ausgemessen und zugesägt werden. Irgendwie fehlten dann plötzlich immer wieder Schrauben oder Scharniere. Der Baumarkt gehörte zu unserer wöchentlichen Einkaufstour dazu. 



Ein lieber Dank gehört jedoch unseren Nachbarn, die immer wieder mit aufmunternden Worten zur Seite standen. Die Kinder haben das Haus in jedem Baustadium bespielt und selbst im Rohbau hat es schon einer gigantischen Wasserschlacht Stand gehalten. 


Die letzte große Aktion war das Anstreichen. Immerhin hatte das arme Häuschen in seiner Entstehungphase einige Starkregen und Gewitterschauer überstanden. Aber jetzt musste dringend Holzschutzmitteln aufgetragen werden. Dies haben wir dann in den Sommerferien in einer gemeinsamen Aktion erledigt. Und jetzt steht es da: unser kleines Bullerbü.

O- Ton des Mannes: jetzt brauchen wir ja nicht mehr nach Schweden fahren. Gehen wir doch einfach in den Garten...